Schmerzen beim Bandscheibenvorfall – was hilft?

Ein Bandscheibenvorfall sorgt für ordentliche Schmerzen. Je nach Art und Intensität des Bandscheibenvorfalls können die Schmerzen so weit gehen, dass man sich kaum bewegen kann. Nun, was hilft gegen Schmerzen? Ich kann vorab nur eins sagen, aus meinen Erfahrungen: Quält euch nicht!

Natürlich versucht man immerm möglichst selten Schmerzmittel zu nehmen, aber wenn es nicht anders geht, dann sollte man sich nicht quälen. An schlimmen Tagen greife ich auch zu Ibuprofen – es tut einfach auch mal gut, einen Tag ohne Schmerzen zu erleben.

Aber täglich will man natürlich nicht auf Schmerzmittel zurückgreifen, daher hier mal ein paar Alternativen zur Schmerzbehandlung

Schmerzen beim Bandscheibenvorfall - Tabletten müssen nicht immer sein.

Schmerzen beim Bandscheibenvorfall – Tabletten müssen nicht immer sein.

Alternativen zu Schmerzmitteln

  • Benutzung von einem Bandscheibenwürfel – dieser entlastet die Bandscheibe und sorgt somit für eine Schmerzlinderung
  • Benutzung eines Wärmekissens – beruhigt den gereizten Nerv
  • Mein Tipp: Benutzung von einem Reizstromgerät – der kleine Stromstöße wird der Nerv stimuliert. Hilft bei mir in akuten Phasen ganz gut…
  • Regelmäßiges Trainieren mit einem Schwingstab


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Ein Kommentar “Schmerzen beim Bandscheibenvorfall – was hilft?

  1. Hallo Fabian,
    vielen Dank für all Deine Zeit und Mühe, die Du in Deine sehr informativen und hilfreichen Seiten investiert hast!

    Ich gehöre mit meinen „60“ ja eher zu den Leuten, bei denen Bandscheibenvorfälle bekannt sind. Diagnostiziert wurden aufgrund chronischer Rückenschmerzen bei mir bereits vor über zwanzig Jahren Vorwölbungen der LWS- Bandscheiben. Damals wurde oft und gern mit Cortison- Spritzen „behandelt“. Während meiner 10jährigen Selbständigkeit bis Sommer letzten Jahres hatte ich nie Zeit, mit meinen Rückenschmerzen und Ischias zum Orthopäden zu gehen- beim Hausarzt holte ich mir regelmäßig ein Physiotherapie- Rezept, um wenigstens die Symptome zu lindern. In Tübingen hatte ich zum Glück einen ausgezeichneten Behandler, der sich auch in Osteopathie und Craniosakraltherapie auskannte. Wenn ich kaum noch laufen konnte, wurde mir von ihm zuverlässig geholfen.
    Nach meinem Umzug nach Konstanz bin ich leider bei einem Orthopäden gelandet, der mir zweimal durch seinen ganzkörperlichen Krafteinsatz versucht hat, mittels Chiropraktik das linksseitig blockierte Iliosakralgelenk ( Kreuzbein/ Darmbein) zu richten. Das wurde von heftigen Schmerzen begleitet und bescherte mir stärkere Schmerzen als zuvor! Er hatte mich auch nicht nach vorgeschädigten Bandscheiben gefragt, bevor er mit der Prozedur begann. Erst, als sich die Schmerzen weiter verstärkten und trotz wöchentlicher Physiotherapie keine Verbesserung zeigte, schickte er mich zum MRT. Dort bekam ich dann meine Diagnose, wobei weder der Orthopäde noch der Neurologe, zu dem er mich geschickt hatte, mir eröffneten, daß es sich um mehrfache Bandscheibenvorfälle handelt! DIe heftigen ausstrahlenden Schmerzen beim Laufen länger als 10 Minuten mit Taubheit, Kribbeln und dem Gefühl, den Boden unter dem Fuß zu verlieren, ließen mich dann die Diagnose googlen und die Tatsachen herausfinden.
    Trotz bereits als Oedeme im Gewebe verteilter ausgetretener Bandscheibengallerte wurde mir die Wahrheit vorenthalten- und als ich den Orthopäden darauf ansprach, behauptete er lediglich, meine Schmerzen wären eh psychosomatisch bedingt…
    Ich war gerade vier Wochen in einer sehr guten TCM- Klinik, wo mit verschiedenen chinesischen Methoden inklusive kompletter Ernährungsumstellung nach Detox- Behandlung versucht worden ist, die Schmerzsymptomatik zu lindern. Durch einen 6minütigen Geh- Test ( so schnell wie möglich gehen, was ich im Alltag aufgrund der Schmerzintensität vermied!) bekam ich dann eine Art Wirbelblockade, die sich anfühlte wie “ Ischias- Schmerzen in alle vier Bewegungsrichtungen…Konnte mich also kaum noch rühren. Man riet mir daraufhin dort vom Ibuprofen 600 ab ( das bei mir eh nicht wirkte) und gab mir Arcoxia 60, die ich aber nur nehmen sollte, wenn die Schmerzen nicht mehr auszuhalten wären.
    Inzwischen bin ich wieder zuhause, und meine aufgesuchte Hausärztin sagte mir gestern, ich dürfe dieses Arcoxia auf keinen Fall dauerhaft nehmen aufgrund der heftigen Risiken und möglichen Nebenwirkungen…Den Beipackzettel oder eine genauere Erklärung bekam ich gar nicht zu sehen/ zu hören.
    Jetzt werde ich mir das von Dir als hilfreich erwähnte Keltican forte besorgen und habe mich nun nach langer Recherche in einer Psychosomatischen Fachklinik zur Behandlung der „Chronischen Schmerzstörung“ zur stationären Aufnahme angemeldet. Mal schaun, wie es nun weitergeht.
    Da ich zu dem bisherigen Orthopäden mangels Vertrauen nicht mehr gehen werde, versuchte ich gestern, bei der „Konstanzer Koryphäe“, die mir mehrfach empfohlen wurde, einen Termin zu bekommen. Der früheste Termin wäre im Januar 2018…

    So denke ich, meine Entscheidung für die Klinik ist die richtige, da ich tatsächlich jede Menge heftiger Belastungen in meinem Leben zu ertragen hatte, die ich seelisch und körperlich gar nicht in der Lage war, zu verarbeiten. So lautete die Diagnose der TCM- Klinik “ chronische Schmerzstörung mit somatogenen und psychischen Anteilen“. DIe Psychologin dort kennt zahlreiche Patienten, bei denen tatsächlich nicht verarbeitete Traumata bis auf die feinste Zellebene gespeichert wurden und kognitiv nicht richtig „einsortiert“ werden konnten.

    Viele Grüße an Dich und danke noch einmal dafür, daß Du dieses wichtige Forum erstellt hast!

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