Medikamente gegen Bandscheibenvorfall

Medikamente beim Bandscheibenvorfall

Bunte bunte Medikamente kommen beim Bandscheibenvorfall zum Einsatz

„Jetzt neu auf dem Markt: Medikament gegen Bandscheibenvorfall! Einfach Tablette rein, und zack, die Bandscheibe rutscht dahin zurück, wo sie hingehört. Schmerzen und Beschwerden ade“

Klingt gut oder? Sorry, reine Utopie. Und falls dir mal in diesem Internet wirklich jemand ein solches Medikament verspricht, sei dir sicher: Er will nur dein Geld!

Zurück zum Thema: Hier geht es um Medikamente, die die Symptome eines Vorfalles lindern können, den Bandscheibenvorfall selbst wird natürlich kein Medikament mal eben beseitigen.


Übersicht: Diese Medikamente / Präparate kommen beim Bandscheibenvorfall zum Einsatz

Schmerzmittel bei einem Bandscheibenvorfall

Mehr als 90 Prozent der Bandscheibenvorfälle werden konservativ behandelt. Die Linderung der Schmerzen ist beim Bandscheibenvorfall von zentraler Bedeutung und zwar direkt zu Beginn. Der Patient sollte sich immerhin möglichst normal bewegen können. Nur wenn der Betroffene schmerzfrei ist, können weitere Behandlungsmaßnahmen zur Mobilisierung eingeleitet werden.

Nicht steroidale Antirheumatika (NSAR)

NSAR sind eine besondere Form an Schmerzmitteln. Dazu gehören beispielsweise Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen. Die Medikamente wirken schmerzstillend und entzündungshemmend. Folgende Schmerzmittel kommen unter anderem zum Einsatz:

Paracetamol

Paracetamol ist ein weiteres, gut verträgliches Schmerzmittel. Es ist eine Alternative zu den NSAR, vor allem für Menschen, die die nicht steroidalen Antirheumatika nicht vertragen, zum Beispiel, da sie Magenprobleme haben.

Opioide

Opioide gehört zu den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, sodass sie lediglich auf Rezept erhältlich sind. Es handelt sich hierbei um starke Schmerzmittel, die aufgrund der teilweise schweren Nebenwirkungen unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden müssen. Morphin ist beispielsweise ein sehr starkes Mittel, während Tramadol ein schwächeres Opioid ist. Eine längere Einnahme kann zur Gewöhnung und einer körperlichen Abhängigkeit führen.

Entzündungshemmende Mittel

Kortikoide sind entzündungshemmende Mittel, die bei einem Bandscheibenvorfall eingesetzt werden können. Die Wirkstoffe verteilen sich im gesamten Körper, um Entzündungen zu verringern und Schmerzen zu lindern.

Keltican Forte – das „Wunder“ auf Naturbasis?

Verpackung Keltican Forte

Keltican Forte stärkt die Nerven

Bei Keltican Forte handelt es sich um ein rezeptfreies Medikament, das der Reparatur und Stärkung von geschädigten Nerven dient. Das Mittel kommt häufig bei Rückenschmerzen zum Einsatz, die durch einen Bandscheibenvorfall ausgelöst werden.

Um die körpereigenen Reparaturvorgänge zu unterstützen, werden verschiedene Nährstoffe benötigt, beispielsweise Uridinmonophosphat, Folsäure und Vitamin B12. Keltican forte vereint die drei Nährstoffe miteinander. Das Medikament ist gut verträglich, einfach anzuwenden und kann mit anderen Präparaten und Behandlungsmaßnahmen kombiniert werden.

Es kann ebenso bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie einer Laktose- oder Glutenintoleranz sowie von Veganern und Vegetariern eingenommen werden.

Mehr Infos gibt es hier: Keltican Forte Erfahrungen


Nahrungsergänzungen zur Stärkung der Bandscheiben

Damit die Bandscheiben funktionieren, benötigen sie verschiedene Nährstoffe:

Vitamin D, Kalzium und Magnesium

Kalzium und Magnesium sind nicht nur für den Aufbau der Knochen und den Erhalt der Knochendichte unverzichtbar. Die zwei Mineralstoffe werden zudem für die Funktion der Bandscheiben benötigt. Vitamin D hilft dem Körper, das Kalzium in die Knochen einzubauen. Die Zufuhr ist über die Nahrung schwierig, da maximal 20 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin D über Lebensmittel gedeckt werden können.

Vitamin D in der Form von Nahrungsergänzungen ist sinnvoll. Zu kalziumreichen Lebensmitteln gehören beispielsweise Milchprodukte wie Quark, Joghurt, Käse und grünes Gemüse wie Brokkoli. Wichtige Lieferanten von Magnesium sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse.

Genügend trinken

Die Bandscheiben benötigen genügend Wasser, damit sie ausreichend mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt werden. Ohne eine regelmäßige Zufuhr von Flüssigkeit schrumpfen die Bandscheiben, das Gewebe wird porös und der Druck auf die umliegenden Nervenbahnen wird größer. Bei einem Flüssigkeitsdefizit dehydrieren die Bandscheiben und über einen längeren Zeitraum degenerieren sie. Sie verlieren an Elastizität und Stabilität, sodass ein Bandscheibenvorfall unausweichlich ist.


Die intensive Medikamenten-Behanddung: PRT Spritzen

PRT Spritzen IMG

PRT Spritzen werden zielgenau unter dem CT platziert

Die ambulante periradikuläre Therapie dient der Behandlung von chronischen Schmerzzuständen, die beispielsweise durch einen Bandscheibenvorfall verursacht werden. Hierbei wird eine sehr feine Injektionsnadel nahe an die Nervenwurzel im Bereich der entsprechenden Wirbelsäule geführt, um lokal die schmerzlindernden und antientzündlichen Medikamente einzubringen. Dies geschieht unter computertomografischer Kontrolle, um den betroffenen Wirbelkörper und die Nervenwurzel zu identifizieren.

Eine PRT kann so effektiv sein, dass eine Operation aufgrund des Bandscheibenvorfalls langfristig vermieden werden kann. Das Ergebnis ist eine deutliche Schmerzlinderung und im Idealfall eine anhaltende Schmerzfreiheit. Selbst Lähmungen und Taubheitsgefühle können bei gutem Erfolg beseitigt werden. Diese hochpräzise Therapie wird gern eingesetzt, wenn Schmerzmedikamente und Krankengymnastik nicht genügen, um eine ausreichende Verbesserung der Beschwerden zu erzielen.

Mehr Infos: PRT Spritzen Erfahrungen

 


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