Der Schwingstab sollte zur Standardausrüstung von jedem gehören, der unter einem Bandscheibenvorfall leidet… mir hilft das regelmäßige(!) Training mit einem solchen Schwingstab auf jeden Fall sehr. Die Sache ist allerdings, dass diese Schwingstäbe preislich enorm auseinander gehen – es gibt sie für 15 € beim Discounter und im Fachhandel für knapp 100 €. Lohnt sich eine solche teure Anschaffung oder reicht die billig Variante? Ich habe Versionen getestet und kann schon vorab mit bestem Gewissen dazu raten, zur teureren Schwingstab Varianten zugreifen.
Die billig Variante für unter 20 €
An sich macht der Schwingstab für den günstigen Preis einen guten Eindruck. Naja, es ist halt ein Plastikstab mit ein paar Gewichten am Ende. Sogar ein DVD mit Übungen war noch dabei. Also, habe ich gleich losgelegt. Wie man mit diesen Stäben trainiert, hatte ich in zahlreichen Einheiten bei der Krankengymnastik gelernt. Es ist schon von Vorteil, wenn man die Übungen unter Anleitung beigebracht bekommt.
Nach wenigen Sekunden der ersten Übung muss ich schon feststellen – der Stab kommt recht schwer ins Schwingen und, was noch viel fataler ist, er schwingt nicht nur links und rechts, sonder rotiert eher, was für die Wirbelsäule wohl weniger gut ist. Bei der zweiten Übung ging die Handhabung besser, die Schwingung kam zu Stande und es ließ sich ganz gut trainieren.
Doch da ich die hochwertige Variante eines solchen Schwingstabes bereits aus der Krankengymnastik kannte, hatte ich hier deutlich gemerkt, dass das Trainieren etwas schwerfälliger ist.
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Also gut, habe ich mir noch eine teuren bestellt, undwar das Marken-Modell, Flexi-Bar nennt sich das Ding.
Der teure Schwingstab im Test
Stellt man die beiden Stäbe nebeneinander, würde man nicht erraten können, welcher Stab der teurer ist (und der Preist ist ja einfach mal fast 4fach so hoch). Beim Trainieren merkt man es dann aber
deutlich – man bekommt es sehr viel leichter hin, den Stab zum Schwingen zu bringen und außerdem schwingt er wirklich nur von links nach rechts, was bei einem Bandscheibenvorfall sehr wichtig ist.
Ich vermute, wenn ich durch die Krankengymnastik vorher nicht schon ein teures Modell benutzt hätte, hätte ich an der 20€ – Variante auch nie gezweifelt. Die Dinger werden ja auch gut bewertet bei Amazon, aber wenn man mal mit einem Marken-Schwingstab trainiert hat, merkt man den Unterschied sehr deutlich.
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Testfazit
Wer keinen Bandscheibenvorfall hat, ja, dem reicht vielleicht ein günstiger Schwingstab. Allen anderen rate ich aber zum Kauf der teureren Variante. Dass billig niht immer schlecht sein muss, weiß man ja. Vor allem bei so einem Plastikstab hätte ich selbst nie vermutet, dass es hier solche Qualitätsunterschiede gibt – es gibt sie aber. Wer effektiv und richtig trainieren möchte, sollte wohl zähneknirschend den recht hohen Preis von 80 € in Kauf nehmen. Für mich hat es sich zu mindestens gelohnt – seitdem ich regelmäßig mit dem Schwingstab trainiere, sind die Schmerzen deutlich weniger geworden (unter Berücksichtung aller anderer Maßnahme natürlich: richtiges Sitzen im Büro, häufiges Aufstehen / Laufen, Bandscheibenwürfe, Wärme usw. usw. – der Schwingstab ist schliesslich noch lange kein Zauberstab
)



Danke für den kurzen Test. Habe auch mal bei einem Discounter so einen Schwingstab gekauft und musste nach einiger Zeit feststellen, dass das Training eher umständlich ist. Ob ich mir den original Flexibar zulege, weiß ich allerdings noch nicht. Etwas teuer find ich diesen schon.
Klar ist er recht teuer, habe ich ja auch geschrieben. Aber meiner Ansicht nach lohnt es sich… und 60 € sind jetzt auch ncht so die Welt. Für ein Fitnesss-Studio zahlt man 20-30 € im Monat, geht 4 mal und zahlt dann 12 Monate lang…
Die Motiviation mal für 15 Minuten einen guten Schwingstab zu nutzen, ist weitaus größer. Achso: Bei Amazon kannst du Bestellungen problemlos und kostenlos zurückschicken. Also einfach bestellen und testen.
Nach längerer Nutzung eines Schwingstabes würde ich definitiv zum Original tendieren – die Schwingfähigkeit ist hier einfach sehr viel ausgereifter.