Der Bandscheibenvorfall & die Psyche

Der Bandscheibenvorfall hat bei mir immer für unterschiedlicheste Intensitäten der Symptme gesorgt. Ich hab in all den Jahren immer Berg und Talfahrten erlebt. Mal saß ich beim Arzt und habe andere Patienten im Warteraum gesehen, die wegen ihrer Bandscheibenbeschwerden kaum laufen konnten – mir hingegen ging es an dem Tag relativ gut. Dann hatte ich Tage, an denen ich Einkaufstouren abbrechen musste, weil die Schmerzen in der Umkleidekabine z. B. beim Anprobieren einer Hose unerträglich waren.

Ewige Berg- und Talfahrten. Manchmal waren die Talfahrten wirklich sehr lang. Und da begann dann der klassische Teufelskreis:

Mehr Schmerzen -> ich ging weniger raus -> weniger soziale Kontakte -> ich ging nicht meinen Hobbys nach -> ich wurde unglücklicher -> die Frage nach de Lebensinn wurde größer -> die Lust auf irgendwelche Aktivitäten wurde weniger -> Für Rückenübungen, mich aktiv um meinen Rücken zu kümmern, hatte ich keine Energie mehr -> die Schmerzen nahmen zu.
usw.

Klassiker. Kommt dir das bekannt vor?

Chronische Schmerzen können dich schnell in eine waschechte Depression befördern, wenn du nicht aufpasst. Und die Kombination aus Bandscheibenvorfall + Depression / depressiver Phase ist wirklich keine gute Sache.

Was kannst du tun, um nicht in diesen fürchterlichen Teufelskreis zu geraten?

Stärke deine Psyche, ändere deine Denkweisen!

Ja, wie man die Psyche stärkt, positives Denken schult, darüber kann man Bücher schreiben, ich weiß. Und es wurden auch schon tausende geschrieben. Hier meine ersten beiden Tipps, die dir zumindest ermöglichen einen Schritt in diese Richtung zu gehen.

1. Räume mit Vorurteilen / Glaubenssätzen auf

Wenn du – wie ich früher – skeptisch bist, dass diese ominöse Psyche wirklich großen Einfluss auf dein Wohlbefinden und deine Heilung hat und du dieses Thema immer noch eher der „Esoterik“ Ecke zuordnest, solltest du unbedingt mit diesem Vorurteil aufräumen. Es gibt mittlerweile gute Bücher, die dieses Thema wissenschaftlich behandeln.

Es ist wichtig, dass du davon 100% überzeugt bist, dass den Denken deine Heilung beeinflusst.

Gewinner grübeln nicht: Richtiges Denken als Schlüssel zum Erfolg (Goldegg Leben und Gesundheit)
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Gewinner grübeln nicht: Richtiges Denken als Schlüssel zum Erfolg (Goldegg Leben und Gesundheit)
  • Pamela Obermaier, Marcus Täuber
  • Herausgeber: Goldegg Verlag
  • Auflage Nr. 1 (01.10.2016)
  • Gebundene Ausgabe: 220 Seiten

Lass das nicht vom Titel verwirren.. es ist ken stupides Motivationsbuch, versprochen! Es beschreibt unterhaltsam viele Studien zu dem Thema, auch der altbekannte Placebo-Effekt wird hier noch mal mit verblüffenden Ergebnissen genauer betrachtet.

2. Sorge für Entspannung!

Entspannung heißt nicht, sich vor den Fernseher zu packen. Dabei erreichen wir keine Tiefenentspannung. Entspannung heißt mit einem Entspannungsverfahren den Körper zu entspannen.

Wichtig: Diese Verfahren muss man üben! Der gewünschte Effekt tritt erst nach einiger Wiederholung ein. Aber glaub mir, es lohnt sich! Besorg dir am besten einen Kurs auf CD / als MP3  oder frag bei der Krankenkasse nach, diese bezuschussen oft Kurse. Eine Anleitung zum Autogenen Training findest du auch auf diesem Artikel von mir: Anleitung + Videos zum Autogenen Training.

Wenn du deinen Körper regelmässig entspannts, sorgt sich das nachweislich auf dein Allgemeinempfinden aus, du bist mental stärker, woduch es dir gelingt den obigen Teufelskreis zu durchbrechen bzw. im besten Fall erst gar nicht in ihn zu geraten.

Auch dein Schmerzen können weniger werden, da du lernst deinen Fokus woanders hinzulenken (du hast es sicherlich selbst schon bemerkt: wenn du an deine Schmerzen denkst, nimmst du sie als intensiver war. Wenn du völlig ablenkt bist, ist deine Schmerzerfahrung geringer), außerdem entspannen sich deine Muskeln, was ebenso zur Schmerzlinderung führt.

Da ich dieses Thema extrem wichtig finde habe ich einige Artikel zum Thema „Entspannung“ verfasst:

 


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