Faszienrolle – wozu dient diese Rolle?

Bei Spitzenathleten und Hobbysportlern macht seit geraumer Zeit ein neuer Trainings-Trend die Runde: Das Training mit der sogenannten Faszienrolle (oder auch Faszienroller) ist in aller Munde und in fast jedem Fitnessstudio zu beobachten. Wobei handelt es sich bei dieser kurios klingende Faszienrolle genau ? Ich habe recherchiert!

Was sind Faszien?

Der gesamte menschliche Körper ist durchzogen von sogenannten Faszien. Sie umfassen Bänder, Sehnen, Kapseln und andere Bestandteile des Bindegewebes mit Ausnahme von Knochen und Knorpel. Zwischen den einzelnen Schichten des Bindegewebes, den Faszien, gibt es eine Art Flüssigkeit, die durch verschiedene Faktoren trocknen kann. Es kommt zu Verklebungen und Verspannungen.

Die Faszienrolle übt durch bestimmte Bewegungen Druck auf die verklebten Schichten aus und verteilt die Flüssigkeit dazwischen wieder. So wird die Durchblutung gesteigert und der Stoffwechsel angeregt. Die Folge: Bindegewebe und Muskeln werden wieder elastischer, Schmerzen lassen nach und die Beweglichkeit wird verbessert.

Was ist eine Faszienrolle?

Eine Faszienrolle ist eine kleine, etwa unterarm-lange Schaumstoffrolle, die es in verschiedenen Härtegraden gibt. Sie dienen der Selbstmassage und lösen Verspannungen und Verklebungen der Faszien.

Wofür sind Faszienrollen geeignet?

Faszienrollen eignen sich sehr gut, um Überlastungsbeschwerden zu lindern, die nach dem Sport auftreten. Auch Muskelverspannungen, die durch ungünstige Körperhaltungen oder Überbelastungen beim Sport oder der Arbeit entstanden sind, können durch Übungen mit der Faszienrolle gelöst werden. Darüber hinaus eignen sie sich für die gezielte Regeneration der Muskeln, die zu einer höheren Elastizität und Leistungsfähigkeit führt.

Welche Hersteller gibt es?

Der erste Hersteller, der hierzulande eine Faszienrolle auf den Markt gebracht hat und sich inzwischen zum Marktführer etabliert hat, war Blackroll. Kein Wunder, dass dieser Markenname heute häufig als Synonym für Faszienrollen verwendet und von zahlreichen Experten empfohlen wird. Dennoch gibt es inzwischen eine größere Anzahl an Herstellern, die unter verschiedenen Namen Faszienroller anbieten.

Zu den bekanntesten Herstellern – neben Blackroll – gehören Adidas, Artzt, Casall, Do Your Sports, Flexi-Sports, Gaugler & Lutz, Impuls, Longevity Fitness, MTS, Nike, Pino, Reebok und Sissel.

Mein Tipp – nehmt einen Fazienroller vom Marktführer „Blackroll“ :

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Das Ding kostet kein Vermögen (um die 30 Euro) .. Produkte von anderen Herstellern sind oft im selben Preisbereich. Und wegen 10 Euro Ersparnis würde ich jetzt nicht unbedingt zu einem NoName-Produkt greifen.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Fazienrolle von Blackroll

Eine Fazienrolle vom Hersteller „Blackroll“

Faszienrollen sind in verschiedenen Härtegraden erhältlich. Für Anfänger eignen sich Schaumstoffrollen mit einem niedrigeren Härtegrad. Profis wählen in der Regel einen höheren Härtegrad. Allerdings hängt es auch von dem individuellen Schmerzempfinden ab, welcher Härtegrad zu wählen ist. Besonders schmerzempfindliche Menschen sollten deshalb lieber eine mittelharte, schmerzunempfindliche Menschen dagegen eine harte Rolle wählen.

Grundsätzlich kann es auch sinnvoll sein, zwei Faszienrollen unterschiedlicher Härtegrade zu besitzen. So kann je nach zu behandelnde

m Körperteil die jeweils passende Rolle genutzt werden. Manche Körperteile wie die Waden sind empfindlich, hier bietet sich eine mittelharte Rolle an. Andere Regionen wie beispielsweise die Rückseite der Oberschenkel sind unempfindlicher und können früher mit einer harten Rolle trainiert werden.


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