Bandscheiben Operation – Erfahrungsberichte & Infos

Sollten weder Schmerzmittel noch die Physiotherapie anschlagen, werden die Ärzte vermutlich irgendwann das Thema der Bandscheiben Operation auf den Tisch bringen, insofern es eine ausreichende Indikation für eine OP gibt. Bei der Operation wird der Bandscheibenvorfall entfernt und der eingeengte Nerv entlastet. Ich habe diese Operation bereits hinter mir, einige Jahre nach der OP an der selben Stelle einen rezidiv Vorfall erhalten. Zum Thema Bandscheiben OP gehen die Meinungen auseinander. Was für dich und deinen Körper die beste Entscheidung ist, wirst du auf diesen Seite auch nicht erfahren. Hier geht es lediglich um meine Erfahrungen.

 

Meine Erfahrungen mit der Operation eines Bandscheibenvorfalles

Hier ist eine Sammlung meiner Erfahrungsberichte, welche auch die Langzeitwirkung meiner OP berücksichtigen. Interessant ist schließlich auch, wie es sich nach einigen Jahren nach der OP mit dem Vorfall lebt. Bitte beachten, dass alle Berichte immer nur den Status Quo der entsprechenden Zeit beinhalten und diese auch in der entsprechende Zeit geschrieben wurden.

Soll heißen: Monate nach meiner Operation, in welcher ich den ersten langen Bericht verfasst habe und endlich schmerzfrei war, wusste ich natürlich noch nichts von meinem Jahre später auftretenden Rezidiv-Vorfall.

Welche Arten der Bandscheiben OP gibt es?

Der verbreitetste Eingriff stellt die mikrochirurgische Diskektomie (Diskus – Bandscheibe, Ektomie – Entfernung) dar. Es wird ein Teil der entsprechenden Bandscheibe entfernt, selten auch die ganze. Dadurch tritt eine Entlastung der Rückenmarksnerven ein. Bei der Diskektomie können drei Arten unterschieden werden: die mikrochirurgische, die offene und die endoskopische Diskektomie.

Der Ablauf beider Operationen ist sehr ähnlich, allerdings erfolgt bei der offenen Diskektomie der Eingriff unter einem größeren Zugang also durch größere Schnitte. Die endoskopische Diskektomie zeichnet sich durch den Einsatz von Endoskopen, Videosystemen und Mikroinstrumenten aus. Die Operation findet im Gegensatz zu den anderen Eingriffen nur mit einer lokalen Betäubung statt, wodurch der Patient mit dem Chirurgen kommunizieren kann. Sie ist allerdings nicht bei Banscheibenvorfällen im Bereich zwischen Lendenwirbelsäule und Kreuzbein einsetzbar, hier wird der Weg der Instrumente durch den Beckenkamm versperrt.

Bei weniger schwer auftretenden Bandscheibenvorfällen können auch minimal-invasive Verfahren wie Thermoläsion oder Chemonukleolyse eingesetzt werden. Hierfür muss der Faserring noch intakt sein, daher sind sie nur bei Bandscheibenvorwölbungen einsetzbar. Ziel der Operation besteht in der Entlastung der Faserhülle durch die Zerstörung von Teilen des Gallertkerns, wodurch der Druck in der Bandscheibe abnimmt und die Vorwölbung zurückgeht.

In seltenen Fällen können operativ auch Bandscheibenimplantate eingesetzt werden, allerdings liegen bisher wenige Befunde bezüglich Nutzen und Langzeitfolgen vor, weshalb diese Eingriffe eher die Ausnahme darstellen.


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